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Meine Ernährung

An dieser Stelle möchte ich Euch erzählen, auf was ich bei meiner Ernährung geachtet habe. Und weil es mir so gut damit ging, habe ich meine Ernährungsumstellung beibehalten. Ich wusste vorher nicht, was eine bewusste Ernährung für einen Einfluss auf mein Wohlbefinden haben kann. Zusätzlich habe ich meine Ernährung mit Nahrungsergänzungsmitteln optimiert. Dadurch habe ich mein Wohlbefinden gesteigert und einfach mehr Lebensqualität gehabt, was für mich wirklich wichtig war, da ich deshalb aktiv am Leben teilnehmen konnte. Das hat mir viel bedeutet weil ich durch mehr Energie meinem Tagesablauf ohne große Probleme meistern konnte. Wichtig für mich war es, viel frisches Obst und Gemüse in meinen täglichen Speiseplan einzubauen. Das habe ich vor dem Verzehr gründlich abgewaschen. Ich habe ganz viel getrunken, am liebsten stilles Wasser oder Kräutertees ohne Zucker. Mit einem probiotischen Joghurt habe ich meinem Darm geholfen dass die Verdauung gut funktioniert. Und mein Immunsystem habe ich durch Vitalstoffe gestärkt.. Dadurch hatte ich auch keine Infektionen.

Zwei Tage vor meiner Chemo, zwei Tage danach und am Tag der Chemo habe ich darauf geachtet, dass ich keine Antioxydantien ( Vitamin A, C, E und Selen ) zu mir nehme. Antioxydantien können die Wirkung der Chemo vermindern (Quelle: Das ABC der Komplementären Maßnahmen, Broschüre der österreichischen Krebshilfe).
Um meinen Basenhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen und eine gute Regeneration zu haben nahm ich ein Basenpulver zu mir, welches mir auch einen ruhigen Schlaf ermöglichte. Zusätzlich habe ich durch das Magnesium etwas dafür getan, das meine Haut, Haare (so bald sie wieder da waren) und die Fingernägel gut versorgt sind. Meine Wadenkrämpfe in der Nacht wurde ich so auch los.
Zink nahm ich ein für die Verbesserung meiner Wundheilung, der Immunabwehr und die Verbesserung des Geschmackssinns (Quelle: Das ABC der Komplementären Maßnahmen, Broschüre der österreichischen Krebshilfe). Für Ballaststoffe kaufte ich hauptsächlich Vollkornprodukte.

Ansonsten habe ich auf jeden Fall alles gegessen, was mir schmeckte und auf was ich einen Heißhunger hatte. Das war Balsam für die Seele.
Jeweils nach meiner Chemo hatte ich am selben Abend einen wahnsinnigen Heißhunger auf Vollmilch-Schokolade. Da habe ich dann die ganze Tafel verputzt. Die hatte mein Mann immer schon besorgt und bereit gelegt.
Die Mundtrockenheit habe ich mit ganz viel trinken in den Griff bekommen und für meine Mundschleimhäute Salbei-Bonbons gelutscht, die ich immer bei mir hatte. Die Salbei-Bonbons haben die Schleimhäute auch beruhigt.
In der ersten Woche nach der Chemo hatte ich so gut wie keinen Geschmackssinn. Sämtliche Milch- und Käsespeisen habe ich nicht essen können. Wenn ich einen Back-Camenbert aß, dann schmeckte das als wenn ich auf Gummi rumkaue. Die Preiselbeeren dagegen schmeckte ich ganz intensiv. Scharf gewürzte Speisen haben mir Probleme bereitet. Lecker fand ich immer Vollkornnudeln mit frischer Tomatensoße und danach ein Stück frische Ananas.
Das war für Euch ein kleiner Einblick darin, wie ich mich in meiner Therapie so versorgt habe, dass es mir gut ging. Individuell sollte jeder den besten Weg für sich rausfinden.


1.Ernährung und Entstehung von Brustkrebs

Bisher ist die Rolle der Ernährung noch unklar. Eindeutige Beweise für einen Einfluss der Ernährung auf das Brustkrebsrisiko gibt es bislang nicht. mehr

2.Ernährungsempfehlungen

Frauen mit Brustkrebs benötigen in der Regel keine spezielle Ernährung. Sie sollten jedoch darauf achten, möglichst nährstoffreich zu essen. mehr

3."Krebsdiäten"

Ob bestimmte „Krebsdiäten" das Tumorwachstum hemmen können, ist äußerst fraglich. Grundsätzlich ist jede extreme und einseitige Kostform schädlich für die Gesundheit. mehr

4.Ovo-laktovegetabile Kost

Die ovo-laktovegetabile Kost enthält kein Fleisch, keinen Fisch. Eier dürfen gegessen werden im Gegensatz zur laktovegetabilen Kost, bei der Eiweiß nur in Form von Milch und Milchprodukten erlaubt ist. mehr

5.Vollwertkost

Die Vollwertkost, bei der es sich um einen ganzheitlichen Denkansatz mit naturbelassener unverfälschter, industriell nicht veränderter Nahrung handelt, ist eher eine dauerhafte Ernährungsform als eine Diät und erst recht keine Krebs-Diät. mehr

6.Alkohol

Für den Brustkrebs sind Zusammenhänge zwischen Alkoholkonsum und Krebsrisiko denkbar, allerdings bislang nicht erwiesen. mehr

7.Vitamine

Hochdosierte Vitamin C-Gaben werden in der Literatur empfohlen. Hierdurch soll Krebswachstum vermieden, ja bestehendes Krebswachstum sogar beeinflusst werden. mehr

8.Enzyme

Diät-Therapien mit Enzymen sollen die Behandlungsergebnisse einer Krebstherapie verbessern. Über deren Sinn lässt sich streiten. mehr

9.Ernährung

Leider lässt sich die Vermehrung von Blutzellen mit einer bestimmten Ernährung kurzfristig nicht wesentlich beschleunigen. mehr


 

Marina Schönemeier  •  Marschdamm 31  •  21640 Horneburg