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Ernährungsempfehlungen

Nährstoffreich essen!

Nährstoffreich ist nicht automatisch kalorienreich. Im Gegenteil, aus einer ganzen Anzahl von Gründen sollten Brustkrebspatientinnen Übergewicht vermeiden.Experten der modernen Krebsforschung gehen davon aus, dass Übergewicht ein Risikofaktor für die Entstehung von Brustkrebs ist.Daneben erhöht Übergewicht nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern anscheinend auch für ein Wieder auftreten des Brustkrebses.Einer Reihe von Studien zufolge haben übergewichtige Brustkrebspatientinnen mit gesteigerten Cholesterin- und Blutzuckerspiegeln sowie Bluthochdruck eventuell ein erhöhtes Rückfallrisiko Prinzipiell sind bei Frauen mit Brustkrebs keine besonderen Ernährungsformen notwendig. Für sie gelten wie auch für gesunde Personen die allgemeinen Regeln einer ausgewogenen Nahrungsaufnahme.Bei Betroffenen in weit fortgeschrittenen Stadien, mit Metastasen oder starken Schmerzen können jedoch Ernährungsprobleme auftreten. In diesen Fällen empfiehlt sich eine Kontrolle und Überprüfung der Nährstoffversorgung und des Körpergewichts. Gegebenenfalls müssen Mangelerscheinungen behandelt werden.


Abwechslungsreiche Kost ist auf jeden Fall zu bevorzugen!

Sinnvoll ist eine abwechslungsreiche Kost, die durchaus auch gelegentlich Fleisch beinhalten darf. Es empfiehlt sich eine Nahrung, die viel Ballaststoffe, frisches Obst, Gemüse, Salate, Molkereiprodukte und leicht verdauliche Fleischsorten enthält. Lebensmittel mit überwiegendem Kohlenhydratanteil und Ballaststoffen, mageres Fleisch und Fisch sind zu bevorzugen. Generell ist Vollkornbrot Weiß- oder Graubrot vorzuziehen. Der Anteil gesättigter und ungesättigter Fettsäuren sollte nicht zu hoch sein.

Nahrungsmittel die zu zucker- und fetthaltig sind, sollte unbedingt vermieden werden

Bei künstlich aromatisierter, gefärbter oder mit Konservierungsstoffen versehener Nahrung ist Vorsicht geboten. Mit stark zucker- und mehlhaltigen Speisen sowie fettreichen Fleisch- und Wurstsorten sollten nicht nur Krebspatientinnen zurückhaltend sein.

Gibt es eine Antikrebs-Nahrung? Nein!

Es gibt eigentlich keine Nahrungsbestandteile, die von sich aus "krebsfeindlich" wirken. Zwar sind Produkte wie Rote Bete, Bierhefe, Weizenkeime, Sauermilch und "linksdrehende Milchsäure" sowie Kombinationen von Quark und Leinöl gesund, für eine Antikrebswirkung beim Menschen gibt es bislang jedoch keinerlei Hinweise.

Auf die Zubereitung achten!

Alle Mahlzeiten sollten so zubereitet werden, dass möglichst wenig Nährstoffe verloren gehen - also mit wenig Wasser und kurzen Garzeiten kochen. Das Gemüse hat sozusagen noch "Biss". Frisch zubereitete Mahlzeiten sind zu bevorzugen, denn aufgewärmtes Essen verliert an Qualität! Zum Würzen empfiehlt sich weniger Kochsalz, statt dessen lieber getrocknete Kräuter und Gewürze!

Gegen den Durst

Ihren Durst sollten Sie hauptsächlich mit Stillem Mineralwasser, Kräuter,- bzw. Früchtetees oder ungezuckerten Getränken löschen. In Maßen zu genießen sind zudem koffein- oder alkoholhaltige Getränken.

Quelle: Deutsche Krebshilfe e.V.: Ernährung bei Krebs - Die blauen Ratgeber;Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums: Ernährung für Krebspatienten: Essen was schmeckt oder doch lieber Diät?

1.Ernährung und Entstehung von Brustkrebs

Bisher ist die Rolle der Ernährung noch unklar. Eindeutige Beweise für einen Einfluss der Ernährung auf das Brustkrebsrisiko gibt es bislang nicht. mehr

2.Ernährungsempfehlungen

Frauen mit Brustkrebs benötigen in der Regel keine spezielle Ernährung. Sie sollten jedoch darauf achten, möglichst nährstoffreich zu essen. mehr

3."Krebsdiäten"

Ob bestimmte „Krebsdiäten" das Tumorwachstum hemmen können, ist äußerst fraglich. Grundsätzlich ist jede extreme und einseitige Kostform schädlich für die Gesundheit. mehr

4.Ovo-laktovegetabile Kost

Die ovo-laktovegetabile Kost enthält kein Fleisch, keinen Fisch. Eier dürfen gegessen werden im Gegensatz zur laktovegetabilen Kost, bei der Eiweiß nur in Form von Milch und Milchprodukten erlaubt ist. mehr

5.Vollwertkost

Die Vollwertkost, bei der es sich um einen ganzheitlichen Denkansatz mit naturbelassener unverfälschter, industriell nicht veränderter Nahrung handelt, ist eher eine dauerhafte Ernährungsform als eine Diät und erst recht keine Krebs-Diät. mehr

6.Alkohol

Für den Brustkrebs sind Zusammenhänge zwischen Alkoholkonsum und Krebsrisiko denkbar, allerdings bislang nicht erwiesen. Mehr

7.Vitamine

Hochdosierte Vitamin C-Gaben werden in der Literatur empfohlen. Hierdurch soll Krebswachstum vermieden, ja bestehendes Krebswachstum sogar beeinflusst werden. mehr

8.Enzyme

Diät-Therapien mit Enzymen sollen die Behandlungsergebnisse einer Krebstherapie verbessern. Über deren Sinn lässt sich streiten. mehr

9.Ernährung

Leider lässt sich die Vermehrung von Blutzellen mit einer bestimmten Ernährung kurzfristig nicht wesentlich beschleunigen. mehr


 

Marina Schönemeier  •  Marschdamm 31  •  21640 Horneburg